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Börsengehandelter Fonds
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Ein börsengehandelter Fonds (englisch exchange-traded fund, ETF) ist ein Investmentfonds, der fortlaufend an einer Börse gehandelt wird.cite-ref-1[1] Es handelt sich somit um eine Variante der Exchange-traded Products. Er wird im Normalfall nicht ĂŒber die emittierende Investmentgesellschaft, sondern ĂŒber die Börse am SekundĂ€rmarkt erworben und verĂ€ußert.cite-ref-3[2.1] Die meisten börsengehandelten Fonds sind passiv verwaltete Indexfonds, welche die Zusammensetzung und Entwicklung eines Wertpapierindexes nachbilden.cite-ref-4[3] Die AbkĂŒrzung „ETF“ wird daher auch synonym mit Indexfonds benutzt. IrrefĂŒhrend ist die Bezeichnung „Indexaktie“ fĂŒr einen börsengehandelten Indexfonds,cite-ref-5[4] denn der Fonds gibt Investmentzertifikate und keine Aktien aus.

ETFs sind fĂŒr die meisten Anlageklassen verfĂŒgbar. Dazu zĂ€hlen etwa Aktien, Rohstoffe oder Anleihen.cite-ref-7[5.1]

Contents

‱ Geschichte
‱ Kosten
‱ Indizes
‱ Risiken
‱ Marktrisiken
‱ ETF-Anbieter
‱ Siehe auch
‱ Literatur

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Geschichte

Der erste ETF entstand 1989 durch Index Participation Shares und war ein S&P-500-ETF, der an der NYSE American und der Philadelphia Stock Exchange gehandelt wurde. Dieses Produkt wurde nur kurz verkauft, weil eine Klage der Chicago Mercantile Exchange den Vertrieb in den USA erfolgreich stoppte.cite-ref-0-8-0[6]cite-ref-9[7]

Im Jahr 1990 wurde ein Àhnliches Produkt, Toronto Index Participation Shares, das den TSE-35- und spÀter den TSE-100-Index abbildete, an der Toronto Stock Exchange gehandelt. Die PopularitÀt dieser Produkte veranlasste die amerikanische Börse (NYSE) dazu, ein Produkt zu entwickeln, welches den Vorschriften der United States Securities and Exchange Commission entsprach.cite-ref-10[8]

Nathan Most und Steven Bloom entwarfen und entwickelten unter der Leitung von Ivers Riley den Standard & Poor’s Depositary Receipts, der im Januar 1993 eingefĂŒhrt wurde. Der als SPDR oder „Spider“ bekannte Fonds wurde zum grĂ¶ĂŸten ETF der Welt. Im Mai 1995 stellte State Street Global Advisors den S&P 400 MidCap SPDR vor.cite-ref-11[9]

Barclays Global Investors trat 1996 in Zusammenarbeit mit MSCI und Funds Distributor Inc. mit den World Equity Benchmark Shares (WEBS) in den Markt ein, aus denen spÀter die iShares MSCI ETFs wurden. WEBS bot Produkte auf 17 MSCI-LÀnderindizes an, die vom Indexanbieter des Fonds, Morgan Stanley, verwaltet wurden.cite-ref-12[10]

1998 fĂŒhrte State Street Global Advisors „Sector Spiders“ ein, separate ETFs fĂŒr jeden Sektor des S&P 500 Index. Ebenfalls 1998 wurde der SPDR „Dow Diamonds“ ETF eingefĂŒhrt, der den Dow Jones Industrial Average abbildet. 1999 wurden der einflussreichen SPDR „Cubes“ ETF mit dem Ziel eingefĂŒhrt, die Preisbewegung des NASDAQ-100 nachzubilden.cite-ref-13[11]

Die iShares-Linie wurde Anfang 2000 eingefĂŒhrt. Bis 2005 hatten sie einen Marktanteil von 44 % an den verwalteten ETF-Vermögenswerten.cite-ref-14[12] Barclays Global Investors wurde 2009 an BlackRock verkauft.

Im Jahr 2001 trat die Vanguard Group mit der EinfĂŒhrung des Vanguard Total Stock Market ETF in den Markt ein, der alle öffentlich gehandelten Aktien in den USA beinhaltet.cite-ref-15[13]

iShares hat im Juli 2002 den ersten Rentenfonds ausgegeben: iShares IBoxx $ Invest Grade Corp-ETF, der Unternehmensanleihen hĂ€lt. Außerdem emittierte das Unternehmen einen ETF auf inflationsindexierte Anleihen.cite-ref-16[14]

2007 fĂŒhrte iShares einen ETF ein, der hochverzinsliche, hochrisikobehaftete Wertpapiere (Junk Bonds) hĂ€lt, und einen ETF, der US-amerikanische Kommunalanleihen hĂ€lt. State Street Global Advisors und The Vanguard Group emittierten in diesem Jahr ebenfalls erstmals Anleihen-ETFs.

Im Dezember 2005 lancierte Rydex (heute Invesco) den ersten WĂ€hrungs-ETF, den Euro Currency Trust, der den Wert des Euro nachbildete.cite-ref-17[15] 2007 hat die DB X-Trackers der Deutschen Bank den EONIA Total Return Index ETF aufgelegt, der den EONIA nachbildet. 2008 wurden in London der Sterling Money Market ETF und der US-Dollar Money Market ETF aufgelegt.cite-ref-18[16]

Der erste gehebelte ETF, d. h. mit Leverage, wurde 2006 von ProShares ausgegeben.cite-ref-19[17]

Im Jahr 2008 genehmigte die SEC ETFs, die aktive Managementstrategien verwenden.cite-ref-20[18] Bear Stearns legte daraufhin den ersten aktiv-gemanagten ETF auf, den Current Yield ETF, der ab dem 25. MĂ€rz 2008 an der NYSE gehandelt wurde.cite-ref-21[19]

Im Dezember 2014 erreichte das von US-amerikanischen ETFs verwaltete Vermögen 2 Billionen US-Dollar,cite-ref-22[20] bis November 2019 4 Billionen US-Dollar.cite-ref-23[21] In Europa wurden im Dezember 2019 1 Billion Euro in ETFs verwaltet.cite-ref-24[22]

Bis Ende 2023 erreichte das weltweit in ETFs verwaltete Vermögen etwa US $ 11,63 Billionen, und das global verwaltete Vermögen der gesamten Asset‐Management‐Branche stieg 2023 auf nahezu US $ 120 Billionen. In Europa belief sich das Vermögen der ETF‐Industrie (Ende 2024) auf rund US $ 2,27 Billionen.cite-ref-25[23]

Eigenschaften

ETF-Anteile verbriefen ebenso wie normale Investmentfonds-Anteile einen anteiligen Besitz an einem Sondervermögen, das getrennt vom Vermögen der emittierenden Investmentgesellschaft gefĂŒhrt wird.

Die Anlagestrategie von börsengehandelten Fonds ist in aller Regel passiv, das Fondsmanagement investiert also das Fondsvermögen nicht auf der Basis eigener Meinungen, sondern bildet die Wertentwicklung einer vorab definierten Benchmark in Form eines Finanzindexes nach (siehe hierzu Index Investing). Es werden auch aktiv gemanagte ETFs angeboten, diese haben aber einen sehr geringen Marktanteil. Dabei ist auch die Abgrenzung zu Strategieindizes nicht scharf.cite-ref-ftd-grenzen-verschwimmen-26-0[24]

ZusĂ€tzliche von der Entwicklung der Benchmark unabhĂ€ngige ErtrĂ€ge kann das Fondsmanagement erzielen, indem es die Wertpapiere des Sondervermögens an andere Kapitalmarktteilnehmer verleiht und damit LeihgebĂŒhren erwirtschaftet.

Börsengehandelte Fonds können jederzeit Àhnlich wie Aktien an der Börse gehandelt werden. Von normalen Investmentfonds, die auch teilweise an der Börse gehandelt werden, unterscheiden sich ETF in den folgenden Punkten:

‱ Anleger kaufen und verkaufen ETF im Normalfall nur an der Börse, ein Erwerb ĂŒber die emittierende Investmentgesellschaft ist nicht vorgesehen.cite-ref-27[2.2]
‱ Die Zusammensetzung des Sondervermögens wird einmal tĂ€glich veröffentlicht.cite-ref-ftd-grenzen-verschwimmen-26-1[24]
‱ WĂ€hrend bei normalen Investmentfonds nur einmal tĂ€glich der Nettoinventarwert des Sondervermögens veröffentlicht wird, ermittelt und veröffentlicht der Emittent von ETF wĂ€hrend des Handelstages fortlaufend einen indikativen Nettoinventarwert (iNAV).cite-ref-28[2.3]
‱ FĂŒr die Schaffung neuer und die Auflösung bestehender ETF-Anteile gibt es spezielle Prozesse, Creation bzw. Redemption (siehe unten).cite-ref-29[2.4]

Der Preis von börsengehandelten Fonds bildet sich an der Börse durch Angebot und Nachfrage, liegt aber aus ArbitragegrĂŒnden normalerweise nahe beim Nettoinventarwert des Sondervermögens. Um einen liquiden Markt zu gewĂ€hrleisten, werden börsengehandelte Fonds von Market Makern betreut, die laufend Ankaufs- und Verkaufskurse stellen.

Im Gegensatz dazu können nicht börsengehandelte Fondsanteile nur ĂŒber die Fondsgesellschaft gekauft und verkauft werden. Die Fondsgesellschaft stellt nur einmal am Tag einen Preis fest.

ETFs tragen einen wesentlichen Teil zu der Demokratisierung der Anlageklassen bei, nachdem so auch Kleinanlegern Zugang zu Wertpapieren und anderen Vermögenswerten gewĂ€hrt wird, die – vor der Entwicklung von ETFs – nur Großinvestoren oder vermögenden Privatkunden offen standen. So waren vor der ETF-Epoche Investments in Rohstoffe, Öl und alternative Energiequellen ausschließlich institutionellen Investoren bzw. Hochvermögenden zugĂ€nglich.cite-ref-30[25]

Von börsengehandelten Fonds zu unterscheiden sind die Àhnlich bezeichneten Exchange-traded Notes und Exchange-traded Commodities. Bei diesen handelt es sich nicht um Anteile an einem Sondervermögen, sondern um spezielle Arten von Schuldverschreibungen, die Zertifikaten Àhneln.

Kosten

Investoren tragen bei börsengehandelten Fonds die folgenden Kosten:cite-ref-31[2.5]

‱ Kosten, die in der Gesamtkostenquote zusammengefasst werden, wie ManagementgebĂŒhren, IndexgebĂŒhren und sonstige Kosten, z. B. fĂŒr Prospekte.
‱ Transaktionskosten des Fonds

Diese anfallenden Kosten werden – wie bei Investmentfonds ĂŒblich – dem Sondervermögen entnommen. Die ĂŒblichen GebĂŒhren fĂŒr den Börsenhandel (Orderprovision, Maklercourtage, Abwicklungsentgelte, Geld-Brief-Spanne) werden hingegen direkt vom Investor beglichen.

Die jÀhrlichen Managementkosten liegen typischerweise unter 1 %.cite-ref-bohl-32-0[26]cite-ref-kleine-33-0[27]cite-ref-35[28.1]cite-ref-36[2.6]

Bei ETFs, die eine passive Anlagestrategie verfolgen, fallen gegebenenfalls geringere Transaktionskosten an, und die Kosten fĂŒr ein aktives Fondsmanagement entfallen.

Da ETFs nicht ĂŒber die Investmentgesellschaft gekauft werden, entfĂ€llt der dabei oft zu entrichtende Ausgabeaufschlag.

Creation/Redemption-Prozess

Die Emission neuer ETF-Anteile erfolgt ĂŒber einen dieser Wertpapierart eigenen Vorgang, den sog. Creation-Prozess. Analog werden ETF-Anteile ĂŒber den sog. Redemption-Prozess an die emittierende Investmentgesellschaft zurĂŒckgegeben.cite-ref-bohl-32-1[26]cite-ref-37[2.7]

Im Creation-Prozess werden ETF-Anteile in Blöcken von normalerweisen 50.000 StĂŒck geschaffen. Der Authorized Participant (AP) liefert Barmittel oder einen Wertpapierkorb im Wert der zu schaffenden ETF-Anteile an die Investmentgesellschaft. Diese liefert im Gegenzug die Anteile, die der Market Maker nun ĂŒber die Börse an Investoren verĂ€ußern kann.

Eine Besonderheit ist dabei die Möglichkeit, einen Wertpapierkorb zu liefern. Dieser entspricht im einfachsten Fall in seiner Zusammensetzung der Strategie des betreffenden ETF. Beispielsweise kann der Market Maker im Falle eines ETFs, der den STOXX-Europe-50-Index nachbilden soll, ein Wertpapierportfolio liefern, das die im Index enthaltenen Aktien gemĂ€ĂŸ deren Indexgewichten enthĂ€lt. Diese Vorgehensweise wird als „creation in kind“ (ungefĂ€hr: „Schaffung in derselben Art“) bezeichnet. Werden die neuen Wertpapiere mit Geld bezahlt, spricht man von einer „cash creation“ (englisch, ungefĂ€hr: „Schaffung ĂŒber Bargeld“).

Umgekehrt kann der Authorized Participant ETF-Anteile an die emittierende Investmentgesellschaft zurĂŒckgeben, z. B. wenn er eine entsprechende Anzahl am SekundĂ€rmarkt zurĂŒckgekauft hat. Er erhĂ€lt analog zum Creation-Prozess Barmittel oder einen Wertpapierkorb zurĂŒck. Analog zum Creation-Prozess spricht man von „redemption in kind“ und „cash redemption“.

Institutionelle Investoren, die große Volumina kaufen oder verkaufen möchten, können dies auch außerbörslich direkt bei der Investmentgesellschaft ĂŒber den Creation- bzw. Redemption-Prozess tun. Liefert oder erhĂ€lt der Investor beim Kauf bzw. Verkauf einen Wertpapierkorb, kann dies fĂŒr ihn steuerliche Vorteile haben.

ETNs und ETCs sind Schuldverschreibungen, bei denen das Emittentenrisiko zu beachten ist, da Anleger im Insolvenzfall des Emittenten Verluste bis zum Totalverlust erleiden können. Im Gegensatz dazu sind ETF-Anteile durch das Sondervermögen weitgehend gegen eine Insolvenz des Fondsanbieters geschĂŒtzt.cite-ref-38[29]

Typisierung von ETF

Börsengehandelte Fonds können nach verschiedenen Kriterien charakterisiert werden. Dazu gehören die Anlageklasse, der nachgebildete Index und die Art der Indexnachbildung.

Anlageklassen

Börsengehandelte Fonds sind fĂŒr zahlreiche Anlageklassen verfĂŒgbar, hauptsĂ€chlich Aktien, Anleihen, Geldmarkt, Alternative Investments, WĂ€hrungen, Rohstoffe und Immobilien.cite-ref-39[28.2]cite-ref-40[2.8]

Indizes

Die ersten ETFs bezogen sich auf marktbreite Aktienindizes.cite-ref-41[28.3]cite-ref-42[2.9] Im Laufe der Zeit verbreiterte sich das Angebot, neben anderen Anlageklassen wurden ETFs auf mehr und dabei auch auf stÀrker spezialisierte Indizes angeboten. Die von börsengehandelten Fonds nachgebildeten Indizes können wie folgt klassifiziert werden:

‱ Marktbreite Indizes (wie z. B. der STOXX Europe 50 oder der iBoxx).
‱ Branchenindizes (z. B. die branchenbezogenen Sub-Indizes der bekannten Aktienindizes).
‱ Regionenindizes, d. h. Indizes, die sich auf Wirtschaftsregionen beziehen (zum Beispiel SchwellenmĂ€rkte).
‱ Sogenannte Strategieindizes.

Mit „Strategieindex“ wird eine Vielzahl sehr spezialisierter und dabei sehr unterschiedlicher, meist aktienbezogener Indizes bezeichnet. Die Abgrenzung zu anderen Indextypen ist dabei nicht immer eindeutig. Darunter können fallen:

‱ Indizes, die sich auf sehr spezialisierte Branchen beziehen (z. B. auf erneuerbare Energien wie der ÖkoDax),
‱ Indizes, deren Zusammensetzung und Gewichtungen sich nach Fundamentaldaten (z. B. FTSE-RAFI-Indizes oder solche, die versuchen, Substanzwerte oder Wachstumswerte zu selektieren) oder der Dividendenrendite (z. B. DivDAX) bestimmen,
‱ Indizes, die bestimmte Handelsstrategien nachbilden. Dazu gehören insbesondere Indizes, die Shortpositionen, gehebelte Positionen und Optionsstrategien nachbilden.

Art der Indexreplikation und swapbasierte ETFs

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Hauptartikel

:

Replikation (Wirtschaft)

Um mit einem börsengehandelten Fonds die Wertentwicklung des zugrundeliegenden Index abzubilden, gibt es verschiedene Techniken:cite-ref-43[2.10]

‱ Bei der vollstĂ€ndigen Nachbildung (Full-Replication-Methode) werden sĂ€mtliche Bestandteile des Index in der entsprechenden Gewichtung im Sondervermögen gehalten.
‱ Bei der Sampling-Methode wird nur eine Teilmenge der Indexkonstituenten ins Sondervermögen gekauft. Normalerweise wird es sich dabei um die Werte handeln, die das grĂ¶ĂŸte Gewicht im Index haben und die grĂ¶ĂŸte LiquiditĂ€t aufweisen.
‱ Bei der synthetischen Indexnachbildung werden nicht die Indexkonstituenten, sondern SwapgeschĂ€fte im Sondervermögen verwendet, um die Wertentwicklung des Index abzubilden; die eigentlichen Indexbestandteile befinden sich im Allgemeinen nicht im Sondervermögen.

Mit der vollstĂ€ndigen Nachbildung kann eine gute Abbildung der Wertentwicklung des Index erreicht werden (geringer Nachbildungsfehler). Die Methode findet ihre Grenzen bei Indizes, die sehr viele Konstituenten (Einzelwerte) enthalten (so umfasst der bekannte S&P 500-Aktienindex 500 Werte, andere Indizes sogar mehrere tausend Werte). Eine große Anzahl Einzeltitel fĂŒhrt bei der Indexnachbildung zu höheren Transaktionskosten. Außerdem werden sich bei vielen Konstituenten tendenziell mehr illiquide Titel finden, was die Replikation erschwert und ebenfalls teurer machen kann. Letztlich entsprechen die Indexgewichte der Einzelwerte nur selten ganzen StĂŒckzahlen an Wertpapieren, ein Problem, das sich verstĂ€rkt bei Performanceindizes in Bezug auf die Wiederanlage von ErtrĂ€gen zeigt. Außerdem kann die vollstĂ€ndige Nachbildung nicht angewendet werden, wenn der dem ETF zugrundeliegende Index Werte enthĂ€lt, die nicht frei handelbar sind.

Da bei großen Indizes, die nicht gleichgewichtet sind, einige Werte nur ein geringes Gewicht und damit geringen Einfluss auf die Indexentwicklung haben, kann man diese Probleme mit der Sampling-Methode umgehen. Dabei wird aber tendenziell der Nachbildungsfehler grĂ¶ĂŸer.

Die synthetische Indexnachbildung ist eine neuere Entwicklung. Sie ermöglicht bzw. vereinfacht es, via ETFs in sehr illiquide oder nicht frei handelbare Werte zu investieren. Bei dieser Methode der Replikation befinden sich im Sondervermögen Wertpapiere, die gegebenenfalls keine oder nur eine geringe Verbindung zu dem nachzubildenden Index aufweisen. Außerdem befinden sich SwapgeschĂ€fte (Equity Swaps, Total Return Swaps) im Sondervermögen, mit denen die Wertentwicklung der Papiere in die des gewĂŒnschten Index getauscht wird.

Mit der synthetischen Indexnachbildung kann ein geringerer Nachbildungsfehler erreicht werden. Außerdem können mit Swaps im Sondervermögen gegebenenfalls sowohl Steuervorteile als auch technische Vorteile in Bezug auf die GeschĂ€ftsabwicklung erzielt werden.cite-ref-44[28.4] Im Gegenzug entsteht ein gewisses Kontrahentenrisiko, das jedoch durch ĂŒblicherweise durch tĂ€glichen Ausgleich auf die Wertentwicklung eines Handelstags beschrĂ€nkt wird.

Risiken

Marktrisiken

Verlustrisiken bestehen fĂŒr einen Anleger primĂ€r aus den aus Preisschwankungen des ETF resultierenden Marktpreisrisiken. Bei ETFs auf marktbreite Indizes handelt es sich im Wesentlichen um allgemeines oder unspezifisches Marktpreisrisiko (Marktrisiko im Sinne des Capital Asset Pricing Model), da marktbreite Indizes stark diversifiziert sind. Bei spezialisierten ETFs kommen besondere oder spezifische Marktpreisrisiken (z. B. LĂ€nderrisiken, Branchenrisiken) hinzu. Die Anlageklasse des ETFs bestimmt, welche Art des Marktpreisrisikos hauptsĂ€chlich zum Tragen kommt (Aktienrisiken, ZinsĂ€nderungsrisiken etc.). Bei einer Investition des ETFs in Anleihen kommt das Adressenausfallrisiko (BonitĂ€tsrisiko) der Anleiheschuldner im Sondervermögen hinzu.

Ausfallrisiko

Generell gilt fĂŒr Wertpapiere wie ETF die Einlagensicherung der Banken nicht. Als Sondervermögen sind sie nicht Teil der Insolvenzmasse und verbleiben im Kundenbesitz. Sollten die Wertpapiere dennoch nicht herausgeben werden können, etwa im Betrugsfall,cite-ref-45[30] wĂŒrde gemĂ€ĂŸ AnlegerentschĂ€digungsgesetz eine AnlegerentschĂ€digung von maximal 20.000 Euro pro Kunde und Institut greifen (§ 4 Absatz 2 AnlEntG).

Nachbildungsfehler

Der Nachbildungsfehler eines börsengehandelten Fonds ist die Differenz zwischen dessen Rendite und der Rendite seines Referenzindex oder Vermögenswert. Ein Nachbildungsfehler ungleich Null bedeutet daher, dass die im ETF-Prospekt angegebene Referenz nicht repliziert werden kann. Der Nachbildungsfehler wird basierend auf dem aktuellen Preis des ETF und seiner Referenz berechnet. Durch diesen Nachbildungsfehler besteht fĂŒr den Anleger das Risiko, nicht an der gewĂŒnschten Wertentwicklung teilzuhaben. Dies beinhaltet umgekehrt auch die Chance, eine bessere Wertentwicklung als die des Indexes zu erhalten.cite-ref-1-46-0[31]

LiquiditÀt

ETFs verfĂŒgen ĂŒber ein breites LiquiditĂ€tsspektrum. Die beliebtesten ETFs werden kontinuierlich gehandelt, wobei tĂ€glich viele Millionen Anteile den Besitzer wechseln, wĂ€hrend andere nur einige Male in der Woche gehandelt werden. Die aktivsten ETFs sind sehr liquide, haben ein hohes Volumen und enge Geld-Brief-Spannen und der Preis variiert im Laufe des Tages. Dies steht im Gegensatz zu klassischen Investmentfonds, bei denen alle KĂ€ufe oder VerkĂ€ufe an einem bestimmten Tag am Ende des Handelstages zum gleichen Preis ausgefĂŒhrt werden.cite-ref-1-46-1[31]

Die Bereitstellung eines liquiden Marktes ist Aufgabe der Market Maker. Dies begrenzt das MarktliquiditĂ€tsrisiko. ZusĂ€tzlich werden in jĂŒngerer Zeit die systemischen Risiken betont, die zum Beispiel daraus erwachsen, dass sich die Wertpapiere im Sondervermögen von denen im Index unterscheiden und sich dadurch eine Verkaufspanik in einem Marktsegment auf andere Segmente ĂŒbertragen kann.cite-ref-47[32]

Nach dem Flash-Crash von 2010, als die Preise fĂŒr ETFs und andere Aktien und Optionen sehr volatil wurden, die HandelsmĂ€rkte stiegen und die Gebote auf einen Cent pro Aktie fielen, wurden neue Vorschriften eingefĂŒhrt, um ETFs zu zwingen, besser mit systemischen Belastungen umzugehen.cite-ref-1-46-2[31]

Am 24. August 2015 fielen in den Vereinigten Staaten nach einem schwachen Börsenstart plötzlich die Kurse einiger ETF weit stĂ€rker als die Indizes, die sie abbilden sollen. Ein Grund dafĂŒr bestand darin, dass verkaufswillige Anleger keine KĂ€ufer fanden. Das Problem wurde auf Besonderheiten in den Regeln der New Yorker Börse zurĂŒckgefĂŒhrt. Die Deutsche Börse versicherte, dass auf ihren Systemen vergleichbare AbstĂŒrze nicht möglich seien.cite-ref-faz-14048444-48-0[33]

Synthetische ETF

Synthetische ETFs, die keine Wertpapiere besitzen, aber Indizes mit Derivaten und Swaps nachbilden, haben aufgrund mangelnder Transparenz der Produkte und zunehmender KomplexitÀt regulatorische Bedenken ausgelöst.cite-ref-49[34]

Kontrahentenrisiko

Ein synthetischer ETF hat ein Kontrahentenrisiko, da die Gegenpartei vertraglich verpflichtet ist, die Rendite des Index zu erreichen. Das GeschĂ€ft wird mit Sicherheiten getĂ€tigt, die von der Swap-Gegenpartei hinterlegt wurden. Ein potenzielles Risiko besteht darin, dass die Investmentbank, die den ETF anbietet, eigene Sicherheiten hinterlegt oder dass die Sicherheiten von zweifelhafter QualitĂ€t sind. DarĂŒber hinaus könnte die Investmentbank ihre eigene Handelsabteilung als Gegenpartei nutzen. Solche VorgĂ€nge sind aber nach der OGAW-Richtlinie verboten.cite-ref-50[35] Durch eine korrekte Besicherung der SwapvertrĂ€ge kann das Kontrahentenrisiko verringert werden.cite-ref-51[36] TatsĂ€chlich betrĂ€gt bei der Mehrzahl der Anbieter das durchschnittliche Swap-Risiko nicht mehr als 2 Prozent.cite-ref-52[37] Unter den Bedingungen der EU-Regulierung (OGAW-Richtlinie) darf der Wert von DerivatgeschĂ€ften höchstens 10 Prozent des Nettoinventarwerts eines Sondervermögens betragen, so dass das Kontrahentenrisiko auf diesen Anteil begrenzt ist.cite-ref-53[2.11]

Ein Kontrahentenrisiko besteht auch dann, wenn der ETF WertpapierleihegeschĂ€fte oder Total Return Swaps tĂ€tigt.cite-ref-54[38] WertpapierleihegeschĂ€fte werden allgemein besichert durchgefĂŒhrt. Das Risiko der WertpapierleihegeschĂ€fte besteht deshalb im Wesentlichen darin, dass bei Ausfall des Entleihers der Wert der erhaltenen Sicherheiten nicht ausreicht, die verliehenen Wertpapiere am Markt wiederzubeschaffen.cite-ref-55[39]

Produkte und Handelsmöglichkeiten

Die Frankfurter Börse hat fĂŒr den Handel mit ETF am 11. April 2000 ein eigenes Börsensegment mit der Bezeichnung „XTF“ eingerichtet.cite-ref-56[40]

Die Terminbörse EUREX bietet Optionen und Futures auf eine Anzahl von ETF verschiedener Emittenten an. Die zugrundeliegenden ETF beziehen sich grĂ¶ĂŸtenteils auf marktbreite Aktienindizes. Die Kontrakte weisen im Vergleich zu den sonst ĂŒblichen börsengehandelten TermingeschĂ€ften ein geringes Kontraktvolumen auf (1 Kontrakt bezieht sich typischerweise auf 100 Fondsanteile), um sie fĂŒr Privatanleger besser geeignet zu machen.cite-ref-57[41]

Mit ETFs sind Wertpapierleihe und LeerverkÀufe möglich.cite-ref-58[2.12]

Damit ergeben sich fĂŒr ETFs auf liquide Indizes grundsĂ€tzlich zahlreiche Arbitragemöglichkeiten: Einerseits zwischen dem Kassamarkt und dem börslichen Terminmarkt fĂŒr ETF-Anteile selbst, andererseits zwischen diesen MĂ€rkten und dem ETF zugrundeliegenden MĂ€rkten (Aktienmarkt, Rentenmarkt, und so weiter) und schließlich zwischen den ETF-MĂ€rkten und den TerminmĂ€rkten fĂŒr die zugrundeliegenden Produkte (also z. B. zwischen Aktienindex-ETF und den zugehörigen ETF-Derivaten einerseits und Aktienindex-Futures und Aktienindexfuture-Optionen andererseits).cite-ref-bohl-32-2[26]cite-ref-59[28.5]

Seit 2007 gibt es Dachfonds, die alleine in ETFs investieren (ETF-Dachfonds).cite-ref-60[28.6] Weiterhin werden SparplÀne auf ETF angeboten.cite-ref-61[28.7]

ETF-Anbieter

| Name | Emittierende Investmentgesellschaft | Land | Verwaltetes Vermögen in Mrd. $ | Marktanteil in % |
|---|---|---|---|---|
| iShares | BlackRock | Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten | 917,23 | 41,69 |
| Amundi | Amundi | Frankreich Frankreich | 285,21 | 12,96 |
| Xtrackers | DWS Group | Deutschland Deutschland | 245,68 | 11,17 |
| Vanguard | The Vanguard Group | Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten | 170,25 | 7,74 |
| Invesco | Invesco | Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten | 115,85 | 5,27 |
| SPDR | State Street Corporation | Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten | 103,35 | 4,70 |
| UBS | UBS | Schweiz Schweiz | 98,26 | 4,47 |
| JPMorgan | JPMorgan Chase | Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten | 36,82 | 1,67 |
| BNP Paribas Easy | BNP Paribas | Frankreich Frankreich | 35,1 | 1,60 |
| HSBC | HSBC | Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich | 33,28 | 1,51 |
| WisdomTree | WisdomTree | Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten | 32,93 | 1,50 |
| VanEck | VanEck | Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten | 19,05 | 0,87 |
| Deka | DekaBank | Deutschland Deutschland | 17,66 | 0,80 |
| L&G | Legal & General | Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich | 16,31 | 0,74 |
| Sonstige Anbieter | | | 73,02 | 3,32 |
| Summe | | | 2200 | |

Marktvolumen

Das Volumen des Marktes fĂŒr börsengehandelte Fonds (ETF), gemessen am verwalteten Vermögen, ist weltweit seit Beginn der neunziger Jahre fast stetig gewachsen. Lediglich 2008 fand ein RĂŒckgang statt, der auf die KursverfĂ€lle im Zuge der Finanzkrise zurĂŒckzufĂŒhren war; netto verzeichneten ETF auch 2008 einen Zufluss an Mitteln.cite-ref-63[28.8] Im Jahr 2002 lag das verwaltete Vermögen bei 142 Milliarden USD, 2007 bei 797 Milliarden USD, 2009 erreichte es 1 Billion USD.cite-ref-64[2.13]cite-ref-65[43]

Ende August 2019 war erstmals mehr Kapital in ETFs (die den US-amerikanischen Aktienmarkt abbilden) investiert als in aktiv gemanagten Fonds. Laut Morningstar Inc. waren bis dahin 4,27 Billionen Dollar in amerikanischen ETFs investiert.cite-ref-66[44]cite-ref-67[45]

In Deutschland ist das Marktvolumen von 5 Milliarden Euro im Jahr 2002 auf 64 Milliarden Euro 2007 angewachsen.cite-ref-68[27.1] Europaweit lag das Volumen 2009 bei 160 Milliarden Euro.cite-ref-69[46] Ende Dezember 2015 lag in Europa das Marktvolumen bei 511 Milliarden Euro.cite-ref-faz-14048444-48-1[33]

ETF werden sowohl von Privatanlegern als auch von institutionellen Anlegern als Anlageform genutzt. Institutionelle Anleger nutzen ETF unter anderem dazu, den passiven Teil ihrer Anlagestrategien abzubilden. 2008 lag der Anteil der Anlagen, die institutionelle Anleger passiv in ETF investiert hatten, bei etwa 3 Prozent.cite-ref-kleine-33-1[27]cite-ref-70[47] Außerdem werden ETF zum LiquiditĂ€tsmanagement genutzt. Auf Grund ihrer vergleichsweise geringen GebĂŒhren und ihrer guten Handelbarkeit eignen sie sich auch dazu, liquide Mittel kurzfristig zwischenzuparken.cite-ref-71[28.9]cite-ref-bohl-32-3[26]

Siehe auch
Literatur

‱ Stiftung Warentest (Hrsg.): ETF im Test. Top-Fonds fĂŒr Einsteiger und Profis. Stiftung Warentest, Berlin November 2025, ISSN 1438-8650 (mit Daten von ĂŒber 2.100 ETFs).
‱ Gisela Baur, Antonie Klotz, Hans G. Linder, Brigitte Wallstabe-Watermann: Anlegen mit ETF. Geld einfach investieren mit ETF und Indexfonds. Strategien fĂŒr Einsteiger und Fortgeschrittene. 4. Auflage. Stiftung Warentest, Berlin 2025, ISBN 978-3-7471-0879-6.
‱ Niels Nauhauser: ETF als Geldanlage und Altersvorsorge. Bequem und rentabel investieren, Verbraucherzentrale, 2025, ISBN 978-3-86336-421-2.
‱ Gerd Kommer: SouverĂ€n investieren mit Indexfonds und ETFs. Ein Investmentbuch fĂŒr fortgeschrittene Privatanleger. 7. Auflage. Campus Verlag, Frankfurt am Main 2025, ISBN 978-3-593-52064-3.
‱ Gerd Kommer: SouverĂ€n investieren fĂŒr Einsteiger. Wie Sie mit ETFs ein Vermögen bilden. 3. Auflage. Campus Verlag, Frankfurt am Main 2024, ISBN 978-3-593-51868-8.
‱ Michael Huber, Marc Weber, Manuel RĂŒtsche, Ryan Held, Sascha FreimĂŒller: Erfolgreich Anlegen mit ETFs. Finanzbuch Verlag, MĂŒnchen 2016, ISBN 978-3-89879-994-2.
‱ Anna-Maria Borse, Edda Vogt, Stephan Kraus, Dagmar Wojcik: ETF-Handbuch: Know-how fĂŒr Ihr Investment. Hrsg.: Deutsche Börse AG. Frankfurt am Main 2014 (96 S., Online (Memento vom 29. Oktober 2018 im Internet Archive) [PDF; 719 kB]).
‱ Alain Picard, Gregor Braun: Exchange Traded Funds (ETF). Grundlagen, Funktionsweise und praktischer Einsatz. 2. Auflage. Finanz und Wirtschaft, ZĂŒrich 2010, ISBN 978-3-906084-89-3 (herausgegeben von der Swiss Exchange GmbH).
‱ Stephanie E. Lang: Exchange Traded Funds – Erfolgsgeschichte und Zukunftsaussichten. WiKu-Wissenschaftsverlag, Köln 2009, ISBN 978-3-86553-315-9.
‱ Martin T. Bohl, Harald Henke, Marzena Kaczynska: Exchange Traded Funds. In: Das Wirtschaftsstudium. Nr. 3 2006, S. 337–341, 378.
‱ Elisabeth Hehn (Hrsg.): Exchange Traded Funds. Structure, Regulation and Application of a New Fund Class. Springer, Berlin/Heidelberg 2005, ISBN 3-540-24124-8.
‱ Alexander Etterer, Martin Wambach, Hubert Ralph Schmitt: Exchange Traded Funds, Die Investment-Revolution fĂŒr Privatanleger! Finanzbuch Verlag, MĂŒnchen 2004, ISBN 3-89879-027-4.

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ Börsengehandelte Fonds (Memento vom 18. Januar 2022 im Internet Archive)
1. Alain Picard, Gregor Braun: Exchange Traded Funds (ETF). Grundlagen, Funktionsweise und praktischer Einsatz. 2. Auflage. Finanz und Wirtschaft, ZĂŒrich 2010, ISBN 978-3-906084-89-3.
cite-note-43. ↑ Was sind ETFs? In: ETF.at. 19. Juli 2020, abgerufen am 25. Juli 2020.
cite-note-54. ↑ Hans E. BĂŒschgen, Das kleine Börsen-Lexikon, 2012, S. 524
2. Gerd Kommer: SouverÀn investieren mit Indexfonds & ETFs. Wie Privatanleger das Spiel gegen die Finanzbranche gewinnen. 5., vollstÀndig aktualisierte Auflage. Campus Verlag, Frankfurt 2018, ISBN 978-3-593-50852-8.
cite-note-0-86. ↑ Gastineau, Gary L.: The exchange-traded funds manual. J. Wiley, New York 2002, ISBN 0-471-21894-4, S. 33 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-97. ↑ David Berman: The Canadian investment idea that busted a mutual-fund monopoly. In: The Globe and Mail. 19. Februar 2017, abgerufen am 25. Dezember 2020.
cite-note-108. ↑ Tom McFeat: The rise of the ETF. In: CBC News. 29. Dezember 2009, abgerufen am 27. Januar 2021.
cite-note-119. ↑ Jennifer Bayot: Nathan Most Is Dead at 90; Investment Fund Innovator. In: The New York Times. 10. Dezember 2004, Section A, S. 39 (nytimes.com [abgerufen am 25. Dezember 2020]).
cite-note-1210. ↑ Jim Wiandt, Will McClatchy: Exchange traded funds. Wiley, New York 2001, ISBN 0-471-22513-4, S. 82 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
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cite-note-1412. ↑ ETFs Show Increasing Popularity In First Half of 2005 | PLANSPONSOR. Abgerufen am 25. Dezember 2020.
cite-note-1513. ↑ Vanguard ETF Profile | Vanguard. Abgerufen am 25. Dezember 2020.
cite-note-1614. ↑ iShares Bond Funds 497. Abgerufen am 25. Dezember 2020.
cite-note-1715. ↑ Neil A. Martin: Putting the World at Your Fingertips. Abgerufen am 25. Dezember 2020 (amerikanisches Englisch).
cite-note-1816. ↑ Introducing collateralised currency securities (updated). Abgerufen am 25. Dezember 2020.
cite-note-1917. ↑ John Spence MarketWatch: ProFunds prepares first leveraged ETFs. Abgerufen am 25. Dezember 2020 (amerikanisches Englisch).
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cite-note-2119. ↑ Bear Stearns Announces the Launch of the First Actively Managed Exchange Traded Fund. 10. MĂ€rz 2008, abgerufen am 25. Dezember 2020 (englisch).
cite-note-2220. ↑ Ari I. Weinberg: Another Milestone-Leaping Year for ETFs. In: Wall Street Journal. 6. Januar 2015, ISSN 0099-9660 (wsj.com [abgerufen am 25. Dezember 2020]).
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3. Christoph Lamprecht: Exchange Traded Funds (ETFs). Darstellung, Analyse und Bewertung eines innovativen Finanzprodukts. Diplomica, 2010, ISBN 978-3-8366-9463-6.
cite-note-3829. ↑ Die wachsende Bedeutung von ExchangeTraded Funds an den FinanzmĂ€rkten, Deutsche Bundesbank, Oktober 2018.
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cite-note-faz-14048444-4833. ↑ Tim Kanning: ETF-Anleger sollten auch ans Verkaufen denken. In: FAZ.net. 3. Februar 2016, abgerufen am 4. Februar 2016.
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cite-note-5237. ↑ Was ist ein Swap-ETF. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 20. September 2011; abgerufen am 14. April 2011.
cite-note-5438. ↑ Christophe Hurlin, GrĂ©goire Iseli, Christophe PĂ©rignon, Stanley Yeung: The counterparty risk exposure of ETF investors. In: Journal of Banking & Finance. Band 102, 1. Mai 2019, ISSN 0378-4266, S. 215–230, doi:10.1016/j.jbankfin.2019.03.014 (sciencedirect.com [abgerufen am 29. Dezember 2020]).
cite-note-5539. ↑ vgl. hierzu auch: Hortense Bioy, Gordon Rose: Securities Lending in Physical Replication ETFs: A Review of Providers’ Practices. Morningstar ETF Research, August 2012, (PDF; 641 kB).
cite-note-5640. ↑ Exchange Traded Funds (ETFs). Instrumente fĂŒr passive Anlagestrategien. In: xetra.com. Deutsche Börse, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 19. September 2018; abgerufen am 19. September 2018. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.xetra.com
cite-note-5741. ↑ Eurex: Exchange Traded Products-Derivate. In: eurexchange.com. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 19. September 2018; abgerufen am 19. September 2018. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.eurexchange.com
cite-note-624. https://extraetf.com/de/etf-provider
cite-note-6543. ↑ Die Angaben entstammen einer Studie des Finanzunternehmens BlackRock. Lamprecht: Exchange Traded Funds zitiert davon abweichende Zahlen aus einem Report der GraubĂŒndner Kantonalbank.
cite-note-6644. ↑ Index Funds Are the New Kings of Wall Street. 18. September 2019, abgerufen am 23. Oktober 2020 (englisch).
cite-note-6745. ↑ Historisch: Erstmals mehr Geld in ETFs als in aktiven Fonds. 26. September 2019, abgerufen am 23. Oktober 2020.
cite-note-6946. ↑ Anette Walker: Exchange Traded Funds (ETFs). Siegeszug in der Finanzberatung. In: Bankmagazin. 59, Nr. 4, 210, Beilage FinanzBusinessS. II-III.
cite-note-7047. ↑ Die Angabe zum Anteil von ETF bei institutionellen Investoren entstammt einer Studie des ETF-Anbieters ETFLab.